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Meine Entdeckerkiste

Ich verstecke ja total gerne die verschiedensten Dinge. Mama hat ein paar Sachen in der Wohnung stehen in denen ich meine Sachen ganz toll verstecken kann. Was hat meine Mama nicht schon alles gesucht….meine Wasserflasche, meinen Tuti (zur Erklärung, der Tuti ist mein Schnuller 🙂 ), meine Patschen, mein Spielzeugtelefon, meine Kuscheltiere usw. Ich kann echt toll meine Sachen verstecken, nur finde ich sie dann ein paar Tage nicht mehr – und Mama erst recht nicht. Mama fand das eine Zeit lang sehr witzig, aber als ich einmal meine Duplosteine in ihren Schuhen versteckt habe und sie dies erst merkte als sie in die Schuhe schlüpfte, fand sie mein Sachen verstecken nicht mehr so lustig.

Deshalb hat Mama mir eine Entdeckerkiste gebastelt. In dieser Entdeckerkiste kann ich nicht nur meine Sachen verstecken, sondern auch üben Sachen aus einer Kiste zu holen die größer als die Öffnung sind. Das ist gar nicht so leicht. Ein paar mal üben und dann klappte es schon ganz gut. So eine Entdeckerkiste lässt sich ganz leicht selber basteln. Falls du auch so eine für dein Zwergi haben möchtest, kannst du hier lesen wie es funktioniert:

 

Du brauchst:

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  • 1 Schachtel oder Schuhkarton
  • Schere
  • Tixo
  • Geschenkpapier
  • Bucheinbindefolie
  • Klebeband

 

 

 

So geht’s:

Mama hat eine Schachtel zu Hause gefunden die schon eine Öffnung hatte – diese hat sie verwendet. Wenn du einen Schukarton nimmst oder eine andere Schachtel musst du erst eine Öffnung in den Deckel schneiden. Wie groß die Öffnung ist, ist dir überlassen. Bei der Schachtel die meine Mama hatte, war die Öffnung etwas größer – aber das macht mir nichts aus, denn so kann ich meine großen Spielsachen (Ball, Telefon, Kuscheltiere, ….) ganz leicht verstecken. Mama hat aber gesagt, dass ich sicher nochmal eine Entdeckerkiste bekomme die eine kleiner Öffnung hat. Aber weiter zur Anleitung. 🙂

 

Mama hat dann die Kanten der Öffnung und auch alle anderen Stellen die zum aufmachen gehen mit Klebeband beklebt. Auch innen, so kann nix aufgehen wenn mal einen Gegenstand etwas stürmischer aus der Kiste ziehe.

 

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Nachdem Mama alle Öffnungen verklebt hat, hat sie die Schachtel mit Geschenkspapier umhüllt. Die Öffnung hat Mama ausgeschnitten und die Ränder mit Tixo beklebt, damit die Kanten nicht einreißen.

 

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Anschließend hat Mama die ganze Schachtel noch mit Bucheinbindefolie beklebt, damit das Geschenkspapier nicht einreißt wenn’s mal etwas wilder zugeht 🙂 . Hier hat Mama auch die Öffnung ausgeschnitten und die Kanten gut mit der Folie verklebt.

Wenn du fertig bist, kannst du alles mögliche darin verstecken.

Mama hat mit mir gemeinsam Sachen in die Kiste gegeben, so hab ich verstanden, dass ich in die Kiste was reingeben kann und auch meine Sachen rausholen kann.

 

Ich weiß manche werden sich jetzt denken „Aber das ist Plastik und Kinder nehmen das in den Mund und das ist schädlich“. Ich kann euch entwarnen, die Schachtel ist sooooo groß die passt gar nicht in meinen Mund  😉 . Weiters ist so eine Kiste eh erst ab einem gewissen Alter (11/12 Monate) so richtig spannend.

 

 

Viel Spaß beim nachbasteln!

 

Alles Liebe,

Eure Pippilotta

 

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Eine Rückentrage für Pippilotta

 

Ich darf in diesem Sommer das erste Mal mit Mama und Papa in den Urlaub fahren. Da wir in eine Gegend fahren, wo man nicht immer mit dem Kinderwagen auf Entdeckungstour gehen kann, stellte sich für meine Eltern die Frage ob sie nicht eine Rückentrage (Buglkraxn) kaufen sollten. Als ich noch ganz klein war, hatte Mama eine Bauchtrage, aber aus der bin ich schon lange raus gewachsen und viel zu schwer. Mama und Papa haben lange, nach einer guten, passenden Rückentrage gesucht, denn diese nicht allzu billige Anschaffung sollte doch ein paar wichtige Eigenschaften besitzen. Vorrangig war aber, für was die Rückentrage genutzt werden soll. Denn es gibt ja auch Bauchtragen die als Rückentrage genutzt werden können, so eine wollten meine Eltern nicht. Mama und Papa wollten eine Trage haben, wo ich sicher und bequem drinnen sitzen kann, mit der man wandern gehen kann – zB durch den Wald, mit der auch Strandspaziergänge möglich sind, etc.
Eines sei aber angemerkt, für Stadtbesichtigungen sind solche Rückentragen (Buglkraxn), nicht anzuraten, vor allem wenn man Besuche in Museen einplant, fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor hat, etc. – da bietet sich ein Kinderwagen bzw Buggy besser an.

 

Meinen Eltern waren folgende Kriterien bei der Auswahl der Rückentrage wichtig:

  • die Trage sollte auch für große Leute (180cm und größer) angenehm zum tragen sein
  • Beckenträger
  • Brustgurt der auch höhenverstellbar istDSCN8387
  • Schulterstraffer sollte gut einstellbar sein
  • die Trage sollte sich auf die Körpergröße des Tragenden einstellen lassen
  • im nicht tragenden Zustand sollte die Rückentrage einen guten Stand haben sowie sollte der Stützbügel einklappbar sein
  • es sollte Stauraum für Reservekleidung und Wickelzeug vorhanden sein
  • Preis sollte nicht allzu hoch sein (max. bis 200 Euro)
  • für das Kind sollte eine sichere Fixierung vorhanden sein (Schulter-Beckengurtkombination) die höhenverstellbar und gepolstert ist
  • gepolsterte Hinterkopfauflage
  • ein Stirnkissen, falls das Kind einschlafen sollte
  • der Einstieg für das Kind sollte zu öffnen sein.
  • Sonnendach
  • Gesamtbelastung der Rückentrage sollte 20kg und mehr aushalten.

 

DSCN7759Nach langem Suchen und auswählen, haben sich Papa und Mama für eine Rückentrage von Montis Outdoor entschieden: die Montis Hoover Rückentrage. Der Clou dieser Rückentrage von Montis ist, dass neben dem Stauraum unter meinem Sitz ein abnehmbarer kleiner Rucksack dabei ist und alle Kriterien die Mama und Papa an die Rückentrage gestellt haben erfüllt wurden. Mama sagt, dass die Rückentrage sehr angenehm zu tragen ist, man aber wenn man diese Belastung am Rücken nicht gewohnt ist, man am nächsten Tag einen leichten Muskelkater hat. Ein weiterer Pluspunkt ist der Preis – denn Tragen von Deuter, Osprey, Thule etc. sind zwar qualitativ sicherlich sehr gut, allerdings liegt bei diesen Marken der Preis weit über 200 Euro.
Hier geht’s zum Link falls du auch so eine haben möchtest: http://www.amazon.de/MONTIS-HOOVER-Premium-R%C3%BCckentrage-Kindertrage/dp/B003F4FMD8

 

Meine Eltern haben sich zusätzlich noch Trekkingstöcke gekauft, damit das Gleichgewicht beim Tragen der Rückentrage inkl. mit mir drinnen, besser gehalten werden kann. Auch sind solche Trekkingstöcke beim bergab gehen sehr nützlich. Mama und Papa waren mit mir schon wandern – durch den Wald – wohin es da ging erzähle ich euch ein anderes Mal. Papa hat mich den Weg hinauf getragen – da kam er ganz schön ins Schwitzen – aber er und auch Mama (die hat mich dann bergab getragen) haben gesagt, es war die beste Entscheidung Trekkingstöcke dazu zu kaufen, denn so können die beiden das Gleichgewicht besser halten wenn sie mich tragen und auch beim bergab gehen hat man einen besseren Halt.

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Falls du auch Trekkingstöcke suchen solltest, findest du hier unter diesem Link welche: http://www.amazon.de/Wanderst%C3%B6cke-Trekking-St%C3%B6cke-Teleskop-verstellbar/dp/B00DOTVWJ2/ref=sr_1_10?s=sports&ie=UTF8&qid=1462357996&sr=1-10&keywords=trekkingst%C3%B6cke

Die Rückentrage habe ich mit ca. 9 Monaten bekommen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich alleine sitzen und schon ganz gut und sicher stehen. Empfohlen werden Rückentrage, so wie ich eine haben, ab 6 Monaten bzw. ab dem Zeitpunkt wo man selbstständig und sicher sitzen kann. Kann man noch nicht selber sitzen, sollte man noch etwas warten bevor man sich auf eine Entdeckungstour mit der Rückentrage aufmacht.

 

Um mich an die Rückentrage zu gewöhnen, damit ich im Urlaub dann auch mal etwas länger drinnen sitzen kann ohne quengelig zu werden, sind meine Eltern die ersten paar Mal mit mir um die 30 – 40 Minuten spazieren gegangen, damit ich mich an die Situation gewöhnen kann, ganz weit oben zu sitzen und alles aus einer anderen Perspektive zu sehen. Und ich kann euch eines sagen, es ist so toll wenn man auf einmal so groß ist und alles von oben sieht.

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Eingeschlafen bin ich auch schon einmal in der Buglkraxn – das ist aber nicht schlimm, denn ich kann euch eines sagen, man schläft verdammt gut darin. Ich habe ja ein gepolstertes Stirnkissen und die Seitenteile der Trage sind auch gepolstert, deshalb schläft es sich wahrscheinlich so toll da drinnen. 🙂

Vielleicht ist so eine Rückentrage (Buglkraxn) ja auch etwas für euch und eure Zwerge?

 

Alles Liebe,
Eure Pippilotta

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Mein Helferchen-Turm (Learning-Tower)

Ich helfe Mama ja total gerne beim kochen. Ich will immer genau sehen was sie da macht. Aber leider bin ich noch nicht so groß um auf die Küchenzeile schauen zu können. Mama hat es nicht leicht mit mir, wenn sie kochen möchte. Sehe ich nicht alles ganz genau, kann ich ganz schön quengelig werden. Mit allen Tricks hätte sie schon versucht mich abzulenken – sie hat mir sogar schon meine Spielsachen in die Küche mitgenommen – aber die sind nicht so interessant wie Mama beim kochen zu beobachten. Manchmal hat sie dann meinen Hochstuhl in die Küche gestellt, aber da sehe‘ ich auch nicht alles. Mama hat mich auch schon mal ein paar Mal auf die Arbeitsplatte in der Küche gesetzt damit ich helfen darf. Aber sobald sie etwas klein geschnitten hat, stibitze ich es ihr – rohe Zwiebelstücke, Schinken, Käse, Pizzateig, usw. oder es landet wieder irgendwas in der Abwasch was Mama zum kochen braucht.

Aber endlich, endlich bin ich groß genug für einen Helferchen-Turm. Den kann man, wenn du handwerklich etwas geschickt bist – so wie meine Mama zB – ruckzuck selber bauen. Papa hätte zwar im Internet geschaut was eine fertige Variante kostet, aber die waren viel zu teuer. Daher ein Besuch beim schwedischen Einrichtungshaus lohnt sich da alle mal und man hat auch zugleich gute 100 Euro gespart.

Wie man so einen Helferchen-Turm (oder auf neudeutsch Learning Tower) selber bauen kann erzähl ich euch jetzt.

 

Mama und Papa haben

1x den Tritthocker BEKVÄM und 1x den Hocker ODDVAR gekauft.

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Holzschrauben, Akkuschrauber, Schraubenzieher und so Winkel die man normalerweise hernimmt um Möbelstücke an der Mauer zu befestigen damit sie nicht nach vorne kippen, hatten meine Eltern zu Hause.

 

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Den Tritthocker Bekväm hat Mama komplett aufgebaut.

 

 

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Danach hat sie den Hocker Oddvar, soweit aufgebaut, sodass nur mehr die Platte für die Sitzfläche über blieb.

 

 

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Diese Platte hat Mama dann auf den Tritthocker geschraubt. Nicht erschrecken, die Platte ist größer als die vom Tritthocker. Das ist aber Absticht, denn so hab ich mehr Platz zum stehen. Die vorderen Kanten von der Oddvar Platte und die vom Tritthocker müssen genau übereinander gelegt werden, damit die quadratische Platte etwas übersteht – so hat man mehr Platz zum bewegen.

 

 

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Ist die quadratische Platte fest geschraubt, hat Mama die Füße vom Oddvar Hocker auf die quadratische Platte geschraubt. Die Querbalken von den Hockerbeinen müssen oben sein, so wird gewährleistet, dass man nicht raus fällt.

 

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Befestigt hat Mama die Hockerbeine mit diesen Winkeln. Auf der Seite wo die Platte über den Tritthocker schaut, hat Mama von unten jeweils in ein Hockerbein einen schrauben gegeben. Damit es auch wirklich sicher ist. Ist auch das erledigt ist der Helferchen-Turm fertig.

 

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Und ich kann endlich beim kochen helfen – oder mir Weintrauben stibitzen wenn keiner zu sieht.

Solltest du fragen zum Aufbau haben, kannst du mich gerne via Kontakte oder Facebook kontaktieren.

 

 

Viel Spaß beim nach bauen,

Eure Pippilotta

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Die DIY-Rassel

Ich liebe es alles zu schütteln. Wenn alles raschelt und knistert – es gibt nichts schöneres. Ob nun Dosen, Suppenpackerl, Rasseln; es kann nicht genug rascheln und ein Geräusch machen. Mama hat mir schon ein paar mal eine Rassel gebastelt. Ich erzähl euch gleich wie das funktioniert. Es ist ganz einfach. Ich darf nämlich immer helfen, wenn mir Mama eine Flaschen-Rassel bastelt. Das kommt schon hin und wieder vor, weil ich zur Zeit meine Sachen nämlich gern verstecke. 🙂

 

Du brauchst:

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  • 1 Flasche (0,5l)
  • Reis, Wachtelbohnen, Linsen, o.ä.
  • buntes Isolierband od Klebeband
  • (evt. Glizerkleber und Schmucksteine – wenn man mag)

 

Dann füllst du den Reis o.ä. (Mama macht immer eine Mischung aus Reis, Wachtelbohnen und Rollgerste) in die Flasche. Wenn du das gemacht hast, beklebst du die Flasche mit dem Isolierband od Klebeband.

 

Du kannst auch, wenn du magst mit Glitzerkleber (oder normalen Kleber)  Schmucksteine auf die Rassel kleben. Aber da ich noch klein bin bekomm ich das noch nicht auf meine Rassel.

 

Und wenn die Rassel fertig ist, kann man ganz toll Musik machen, oder diese durch die Wohnung rollen, oder verstecken damit Mama mir wieder eine neue Rassel basteln kann. 😀

 

Viel Spaß beim nach basteln!
Eure Pippilotta

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Hallo Welt!

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Ich bin jetzt bald 1 Jahr alt, und entdecke von Tag zu Tag immer mehr meine Umgebung. Ob ich nun mit Mama und Papa unterwegs bin oder zu Hause, jeden Tag lerne ich immer etwas Neues dazu und entdecke die verschiedensten Dinge. Ich helfe Mama (mehr oder weniger) beim Kochen und im Haushalt, grabe bei meinem Urliopa im Garten um und erfreue mich einfach am Leben. Mit ganz einfachen und banalen Dingen des Alltags kann man meine Neugierde wecken. Mama hat da ein paar tolle Tricks auf Lager, ein paar möchte sie euch verraten. Vielleicht sind ja ein paar Anregungen für euch dabei.

 

 

Australien Teil 1 - 159Bevor ich das Licht der Welt erblickt habe, sind mein Papa und meine Mama im Sommer immer ausgiebig gereist. Die 2 sind nicht die 0815 Urlauber die 2 Wochen lang in ein und demselben Hotel leben. Papa hat mal gesagt, sie möchten so viel wie möglich von der Welt sehen und daher sind meine Eltern die letzten Jahre immer etwas alternativer auf Reisen gegangen. Diese Art des Reisens möchten Mama und Papa auch mir näher  bringen, childs-foot-995300damit ich so viel wie möglich von der Welt sehen und entdecken kann. Daher haben sich Papa und Mama gedacht, dass sie anderen reisesüchtigen und denen die es noch werden wollen, ihre Reiserouten  der letzten 5 Jahre zur Verfügung stellen wollen. So könnt auch ihr eure ganz persönliche und individuelle Reise planen. Super oder?

 

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Es soll aber nicht nur ums Reisen an sich gehen, sondern auch um Ausflugsziele die mit einem kleinen Entdecker bzw einer kleinen Entdeckerin, so wie ich eine bin, möglich sind – ob nun Museen oder Wandertouren, Tierpark besuche oder spazieren gehen. Vielleicht sind ja die einen oder anderen Ausflüge für euch dabei, die euch die Woche und vor allem die Wochenenden verschönern.

 

Bis dahin, alles Liebe

Eure Pippilotta