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Sophienalpe

Papa hat im Frühjahr dieses Jahres einen Wanderführer von Kompass gekauft mit Ausflugszielen rund um Wien. In diesem sind Wanderführer sind leichte bin schwere Touren beschrieben. Papa hat sich gedacht, die leichten Touren sind sicherlich auch mit mir machbar. Ob im Kinderwagen oder in der Buglkraxe, hauptsache raus in die Natur.

Der erste Ausflug den sich meine Eltern aus dem Wanderführer ausgesucht hatten ging zur Sophienalpe. Man kann entweder die große Wanderung machen (ideal mit Buglkraxe) oder einen kleinen gemütlichen Spaziergang (mit Kinderwagen absolut machbar) so wie wir ihn gemacht haben.

 

 

Papa und Mama parkten das Auto beim Restaurant Sophienalpe und sind dann mit mir zur Mostalm spaziert. Dort gibt es nämlich einen Spielplatz – die Geräte sind zwar nicht mehr die Neuesten aber zum kurzen rumtoben reichen diese vollkommen aus. Für mich ist der Spielplatz leider noch nichts gewesen, da die Rutsche und die Schaukel für größere Kinder gedacht ist – aber das machte mir nichts aus, ich hatte auch so meinen Spaß. Papa hat dann Mama überredet noch ein Stückchen weiter zu gehen. Da ging es dann allerdings durch den Wald, was mit dem Kinderwagen dann doch etwas unpraktisch war. Ich fand diese Kinderwagen-Offroad-Tour durch den Wald ziemlich lustig – erstens gab es total viel zu sehen (Blätter 😉 ) und zweitens hoperte es so schön – aber Mama meinte, dass wir den Kinderwagen noch etwas länger bräuchten, daher drehten wir um und sind wieder in Richtung Auto gegangen.

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Hier nun eine kurze Beschreibung zur Sophienalpe aus dem „Kompass Wanderführer Rund um Wien von Werner Heriszt“:

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Ausgangspunkt:
Wien – Mauerbachstraße, Gasthaus „Zum grünen Jäger“

Charakter:
Leichte Wanderung auf guten Wegen, nur zwischen Rieglerhütte und

Sophienalpe bei Regen stellenweise rutschig
Dauer ca. 3 Stunden,
Länge der gesamten Wandertour ca. 9 km
Für Kinder geeignet

Einkehr:
Gashaus „Zum grünen Jäger“ (ganzjährig bewirtschaftet, Mo/Di
Ruhetag)
Gasthaus Rieglerhütte (ganzjährig bewirtschaftet, Mo-Mi Ruhetag, von 11.Nov. – Ende März nur Sa/So/Feiertag geöffnet)
Hotel-Restaurant Sophienalpe (ganzjährig bewirtschaftet, Nov-Feb. nur Sa/So/Feiertag)
Mostalm (ganzjährig bewirtschaftet, Urlaubssperre 3 Wochen vor Weihnachten, die ersten 3 Juliwochen Freitag Ruhetag)

 

Start des Ausfluges – der stets der Route des „Stadtwanderweges 8“ entspricht – beim Ausflugasthaus „Zum grünen Jäger“ an der Mauerbachstraße. Gefogt wird dieser dann etwa 250 m stadteinwärts. Kaum wurde die Straße verlassen, trifft man auf mehrere Gedenksteine – u.a. das Gideon-Laudon-Grab (Ernst Gideon Frh. v. Laudon, 1717-90, ab 1778 Kaiserlicher Feldmarschall und Eroberer Belgrads im Türkenkrieg) – bevor der Weg ins Haltertal führt. Auf der öffentlichen, verkehrsarmen Straße geht es nun durch einen schattigen Buchenwald stetig leicht bergauf bis zur „Rieglerhütte“ mit ihrem Gestüt. Durch einen Graben bergan geht es weiter Richtung Hotel-Restaurant „Sophienalpe“. Nach der Sophienalpe beginnt das schönste Stück der Wanderung. Auf ebenem Weg geht es über herrlichen Wiesen hinüber zur „Mostalm“ auf der sogenannten „Hohen Wand“. Von der Mostalm geht es abermals über eine Wiese und anschließend durch den Wald zurück zur Mauerbachstraße und dem Gasthaus „Zum grünen Jäger“.
Wer Lust hat Wiens bekannteste Schiwiese kennen zu lernen, kann auch den Abstieg über die Hohe-Wand-Wiese wählen und an dem Weg etwas oberhalb der Mauerbachstraße zum Ausgangspunkt (Gasthaus „Zum grünen Jäger“) zurückkehren.

 

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Mama hat gesagt, dass wir bestimmt wieder mal dorthin fahren werden. Allerdings werde ich dann nicht im Kinderwagen chauffiert sondern mit der Buglkraxe getragen, denn Mama und Papa möchten das nächste mal die gesamte Wanderung von rund 9 km mit mir machen. Ach was freu ich mich schon darauf.

Vielleicht sehen wir uns ja mal bei der Sophienalpe?

 

Bis dahin,

Alles Liebe,
eure Pippilotta

 

 

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Schlosspark Schönbrunn

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Es ist so schön, wenn es endlich Frühling ist und alles wieder zu blühen beginnt. Ganz toll finde ich ja Blätter die an Bäumen hängen. Mich fasziniert es, wenn ich nach oben blicken kann und sich die Blätter im Wind bewegen. Papa nennt das immer „Pippilottas Blätterdisco“  😀

 

Vor kurzem hat sich meine Mama mit ihrer Freundin Claudia getroffen. Claudia hat auch ein kleines Mädchen, meine Freundin Mia. Mia ist zwar noch ein bisschen jünger als ich, aber das macht nix – wir zwei verstehen uns trotzdem. Wir gehen gerne gemeinsam spazieren – tratschen miteinander, die Erwachsenen und wir Zwerge – und genießen es einfach, dass es endlich wärmer wird. Das letzte mal waren wir im Schlosspark Schönbrunn.

Wir haben uns bei der U-Bahn Station Bahnhof Meidling getroffen und sind danach mit dem Bus 8A zur Stranitzkygasse gefahren.
Mit den Öffis fahren macht ja auch so viel Spaß – was es da alles zu sehen gibt.
Nach ein paar Minuten zu Fuß – naja wir Mädels wurden von unseren Mamas chauffiert, erreicht man den Eingang zum oberen Teil des Schlossparks.

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Es gibt wunderschöne Waldwege die einen zur Gloriette führen. Dort angekommen, hat mein einen tollen Blick auf die Parkanlage. Wenn man mag, kann man sich bei der Gloriette ins Café setzen und verweilen oder man setzt sich auf eine Bank od in die Wiese und genießt die Aussicht.

Es  gibt einen geschotterte Wege hinunter in den Schlosspark (absolut mit dem Kinderwagen machbar). Da uns aber der Wind zu viel ging und wir Mädls ja die Blätter so gern haben, haben unsere Mamas beschlossen, den Weg durch den Wald zu nehmen. Da gibt es tolle Wege – und wenn man Glück hat so wie wir, sieht man vielleicht ein Eichhörnchen.

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Unten angekommen, kann man durch die Parkanlagen spazieren, den Irrgarten besuchen oder sich auf eine Bank setzen und die Sonnenstrahlen genießen.

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Wir sind dann weiter spaziert bis zum Ausgang, der auf die Hietzinger Hauptstraße führt (dies ist auch einer der Eingänge, durch den man zum Tierpark Schönbrunn kommt – dazu erzähl ich euch aber ein anderes mal etwas) und danach sind wir weiter zur Station Hietzing. Von dort fährt die U-Bahn Linie U4 und auch einige Straßenbahnlinien.

Mir hat der Nachmittag so gut gefallen – Mama hat gesagt, dass wir sicher ganz bald wieder in den Schlosspark fahren.

Vielleicht sehen wir uns ja mal im Schlosspark Schönbrunn?

 

Bis dahin, alles Liebe,
Eure Pippilotta

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Prater Hauptallee

Eine der ersten Unternehmung meiner Eltern mit mir war, die Prater Hauptallee zu erkunden. Das war im Sommer 2015. Dort ist es so schön – vor allem im Frühling und Sommer, wenn an den Bäumen und Sträuchern Blätter hängen. Blätter die sich im Wind bewegen finde ich ja ganz toll. Da es mir damals so gut gefallen hat, haben Mama und Papa beschlossen, dass wir öfter auf die Prater Hauptallee fahren – mir ist dies nur recht.

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Wenn Papa zu Hause ist, fahren wir immer mit dem Auto bis zum Lusthaus und parken dort. Man kann aber auch mit dem Autobus 77A direkt zum Lusthaus fahren.
Ist Mama mit mir alleine zur Prater Hauptalle unterwegs, dann steigt sie immer die Straßenbahnlinie 1 ein und fährt bis zur Endstation Prater Hauptallee.

Die Prater Hauptallee erstreckt sich vom Praterstern bis zum Lusthaus und ist 4,5 km lang. Entweder  nimmt man den Hauptweg oder man spaziert durch den Wald, etwas abseits der DSCN8671Prater Hauptallee. Dort sind tolle Wege die auch mit dem Kinderwagen einwandfrei funktionieren. Wir machen oft eine Mischung aus Wald und Hauptweg, so hab ich immer ein bisschen Abwechslung.
Man kommt an großen Wiesen vorbei, auf die man sich, wenn es schön warm ist setzen kann. Spielplätze gibt es auch ein paar, da ich aber noch klein bin und ich die Spielplätze noch nicht DSCN8670so richtig entdecken kann, weil die Geräte alle noch zu groß für mich sind, gehen wir immer daran vorbei – oder ich schau den großen Kindern beim spielen zu. Aber bald, bald kann ich alleine laufen und bin groß genug, dann werde ich die Spielplätze erkunden. 🙂

 

Es gibt noch viel mehr auf der Prater Hauptallee zu entdecken. Schau doch mal bei diesem Link vorbei:
http://www.stadtbekannt.at/der-grne-wiener-prater/

 

 

Vielleicht sehen wir uns ja mal im grünen Prater!

Bis dahin, alles Liebe,
Eure Pippilotta