Mein Helferchen-Turm (Learning-Tower)

Ich helfe Mama ja total gerne beim kochen. Ich will immer genau sehen was sie da macht. Aber leider bin ich noch nicht so groß um auf die Küchenzeile schauen zu können. Mama hat es nicht leicht mit mir, wenn sie kochen möchte. Sehe ich nicht alles ganz genau, kann ich ganz schön quengelig werden. Mit allen Tricks hätte sie schon versucht mich abzulenken – sie hat mir sogar schon meine Spielsachen in die Küche mitgenommen – aber die sind nicht so interessant wie Mama beim kochen zu beobachten. Manchmal hat sie dann meinen Hochstuhl in die Küche gestellt, aber da sehe‘ ich auch nicht alles. Mama hat mich auch schon mal ein paar Mal auf die Arbeitsplatte in der Küche gesetzt damit ich helfen darf. Aber sobald sie etwas klein geschnitten hat, stibitze ich es ihr – rohe Zwiebelstücke, Schinken, Käse, Pizzateig, usw. oder es landet wieder irgendwas in der Abwasch was Mama zum kochen braucht.

Aber endlich, endlich bin ich groß genug für einen Helferchen-Turm. Den kann man, wenn du handwerklich etwas geschickt bist – so wie meine Mama zB – ruckzuck selber bauen. Papa hätte zwar im Internet geschaut was eine fertige Variante kostet, aber die waren viel zu teuer. Daher ein Besuch beim schwedischen Einrichtungshaus lohnt sich da alle mal und man hat auch zugleich gute 100 Euro gespart.

Wie man so einen Helferchen-Turm (oder auf neudeutsch Learning Tower) selber bauen kann erzähl ich euch jetzt.

 

Mama und Papa haben

1x den Tritthocker BEKVÄM und 1x den Hocker ODDVAR gekauft.

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Holzschrauben, Akkuschrauber, Schraubenzieher und so Winkel die man normalerweise hernimmt um Möbelstücke an der Mauer zu befestigen damit sie nicht nach vorne kippen, hatten meine Eltern zu Hause.

 

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Den Tritthocker Bekväm hat Mama komplett aufgebaut.

 

 

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Danach hat sie den Hocker Oddvar, soweit aufgebaut, sodass nur mehr die Platte für die Sitzfläche über blieb.

 

 

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Diese Platte hat Mama dann auf den Tritthocker geschraubt. Nicht erschrecken, die Platte ist größer als die vom Tritthocker. Das ist aber Absticht, denn so hab ich mehr Platz zum stehen. Die vorderen Kanten von der Oddvar Platte und die vom Tritthocker müssen genau übereinander gelegt werden, damit die quadratische Platte etwas übersteht – so hat man mehr Platz zum bewegen.

 

 

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Ist die quadratische Platte fest geschraubt, hat Mama die Füße vom Oddvar Hocker auf die quadratische Platte geschraubt. Die Querbalken von den Hockerbeinen müssen oben sein, so wird gewährleistet, dass man nicht raus fällt.

 

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Befestigt hat Mama die Hockerbeine mit diesen Winkeln. Auf der Seite wo die Platte über den Tritthocker schaut, hat Mama von unten jeweils in ein Hockerbein einen schrauben gegeben. Damit es auch wirklich sicher ist. Ist auch das erledigt ist der Helferchen-Turm fertig.

 

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Und ich kann endlich beim kochen helfen – oder mir Weintrauben stibitzen wenn keiner zu sieht.

Solltest du fragen zum Aufbau haben, kannst du mich gerne via Kontakte oder Facebook kontaktieren.

 

 

Viel Spaß beim nach bauen,

Eure Pippilotta

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6 Gedanken zu “Mein Helferchen-Turm (Learning-Tower)

  1. Pingback: Mein Helferchen-Turm (Learning-Tower) – Emma Rosenrot

  2. Hi! Kippsicher ist es – steht ja direkt an den Küchenmöbeln 😉
    Pippilotta ist mittlerweile 17 Monate und tanzt des öfteren drinnen rum bzw bekommt auch gerne mal einen Tobsuchtsanfall im Helferchenturm – gekippt is der bis dato noch nie.
    Aber es gibt auch eine Variante (die bei uns aus Platzgründen nicht ging) wo statt dem Hocker oben ein Sessel umgedreht mit der Lehne nach unten (als zusätzliche Füße) darauf geschraubt wird und als Sicherung oben werden zurechtgeschnittene Hölzer runderhum hinein geschraubt. Weißt was ich meine oder hab ich es umständlich geschrieben?
    Lg

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